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Seite 4 von 5 Überspannungs- und Überlastungsschutz, sowie ein temperaturgeregelter Lüfter, dürften sich in der Praxis als äußerst hilfreich erweisen. Hier macht sich der geringe Preis lediglich am passiven PFC bemerkbar. PFC steht für Power Factor Compensation (Leistungsfaktorkorrektur) und sorgt durch das herausfiltern von Störungen und Oberwellen für einen guten Leistungsfaktor. Die aufwendigere und teurere, aktive Variante, erzielt deutlich bessere Ergebnisse. Die Theorie hat das BE-600WS bestanden, nun folgt also die Praxis. Wir entscheiden uns für ein aktuelles System, welches der oberen Mittelklasse zugeordnet werden kann. Mit dem günstigen Preis zielt das Netzteil vor allem auf diese Anwender. Besitzer von stark übertakteten Systemen, sowie Nutzer mit SLI oder Crossfire Konfigurationen mit leistungsstarken Grafikkarten, sollten selbstverständlich auf teurere Geräte zugreifen. Testkonfiguration:
AMD Athlon64 X2 5200+ AM2 2x512kB ASUS M3A32-MVP Deluxe/Wifi-AP Corsair TWIN2X DHX 8500C5DF 4096MB-Kit CL5 MSI Radeon HD 4850 512MB Samsung SpinPoint S250 250GB HD250HJ Jersey BE-600WS Um zu prüfen, ob das Netzteil die Spannungen auch unter Last halten kann, wird das System mit unterschiedlichen Benchmarks über insgesamt knapp sechs Stunden gequält. Am Ende jeder Stunde werden die aktuellen Spannungen mittels Multimeter gemessen. Diese Methode ist genauer, als die vom Mainboard übermittelten Spannungswerte. Die stärkste Abweichung ergab dabei folgendes Resultat:
Das Diagramm offenbart leichte Spannungsschwankungen. Schwankungen sind bei jedem Netzteil vorhanden, wichtiger ist die genaue Differenz. Die hier abgebildeten Schwankungen liegen allerdings noch im Toleranzbereich und sind im grünen Bereich. Demnach hat das Netzteil den Test bestanden. Um die Lautstärke zu messen, lassen wir das Netzteil unter Volllast, in circa einem Meter Abstand zu einem Richtmikrofon, arbeiten. Als Referenzwert nehmen wir das Forton Source Blue Storm II mit 500 Watt, welches knapp 15 Euro teurer ist.
Gegenüber dem Blue Storm II Netzteil, arbeitete das BE-600WS knapp zwei dB(A) leiser. Im geschlossenen Gehäuse ist das Netzteil damit so gut wie nicht wahrnehmbar und wird von anderen Komponenten, wie beispielsweise einem Boxedlüfter übertönt. Während des Tests messen wir im Inneren eine Temperatur von 35,3 C°. Das ist unter Last ein guter Wert.
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