| FANTEC MR-35SATA-A Wechselrahmen |
| Geschrieben von Tobias Guyens | ||||||||||||||||||||||||||
| Wednesday, 16. July 2008 | ||||||||||||||||||||||||||
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FANTEC MR-35SATA-A Wechselrahmen
Bisher zeichneten sich Festplatten Wechselrahmen vor allem durch eins aus: Miese Optik. So sind die eigentlich praktischen Helfer für gängige 3,5" Festplatten gerade bei Nutzern unbeliebt, die viel Wert auf die Optik ihres Computers legen. Doch es lassen sich noch unzählige weitere Gründe finden: Überteuert, schlecht verarbeitet oder einfach zu laut. Unter der Bezeichnung "MR-35SATA-A" hat der etablierte Hersteller Fantec einen Wechselrahmen eingeführt, welcher diese Vorurteile aus der Welt schaffen soll. Mit integrierter Entkopplungsfunktion und einer ansprechenden Optik wirbt Fantec um die Gunst der Käufer. Zusätzlich ist das Fantec Mr-35SATA-A mit einer neuartigen Technik ausgestattet, die ganz ohne Festplattenträger auskommt. Der Wechsel einer Festplatte soll somit um ein vielfaches schneller und einfacher vorgenommen werden können.
Die Firma Fantec hat sich in den letzten Jahren im Bereich Speicherlösungen auf dem Markt etabliert. So werde zahlreiche externe Festplatten sowie externe Gehäuse angeboten. Mit der „Mobile Rack“-Serie (MR-Serie) werden nun auch erstmalig interne "Gehäuse" geliefert. Hiermit werden nun auch Kunden angesprochen, welche interne Speichermedien bevorzugen. Beispielsweise aus Performancegründen.
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An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Herrn Grosstück von Fantec, welcher uns das Testsample bereitgestellt hat.
Lieferumfang: Die Verpackung passt in das moderne Gesamtkonzept. Hier wird auch bereits deutlich, dass wir die schwarze Ausführung erhalten haben. Das MR-35SATA-A ist zusätzlich in silber und beige erhältlich. Demnach passt sich der Wechselrahmen in vielen Gehäusen farblich an seine Umgebung an.
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Und weil es so schön ist: Noch einmal die Rückseite.
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Der Lieferumfang überrascht nicht, enthält aber im Prinzip alles was benötigt wird. Unnötige Gimmicks wie beispielsweise ein Stromadapter sind nicht enthalten und werden auch nicht benötigt (es ist ein S-ATA sowie ein Molex Stromanschluss vorhanden).
Die Bedienungsanleitung ist auf Deutsch und English. Sie beschreibt den Einbau äußerst detailliert. Lieferumfang: Bedienungsanleitung Deutsch/English 4 x Schrauben 2 x Schlüssel
Zusammengefasst leistet sich das Fantec MR-35SATA-A in diesen grundlegenden Kriterien also keinen Schnitzer. Details: Im Gegensatz zu seinen Brüdern aus der MR-Reihe besitzt das MR-35SATA-A keinen Lüfter und kein zusätzliches Alugehäuse. Bei diesem Modell steht zudem die Entkopplungsfunktion im Vordergrund. Wer eine aktive Kühlung wünscht, kann auf das MR-35SATA aus der gleichen Familie zurückgreifen. Für knapp 7 Euro Aufpreis wird hier die Festplatte dann auch durch ein zusätzliches Aluminium –Gehäuse abgeschirmt, wodurch die Lautstärke womöglich zusätzlich leicht gesenkt werden kann.
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Die aus schwarzem Kunststoff gegossene Front ist sauber verarbeitet und wertet die Optik des Computergehäuses mit den integrierten Lufteinlässen auf. Die beiden LEDs (Blau = Betrieb, Rot = Aktivität) runden den Eindruck ab. Im Hintergrund ist die Feder sichtbar, welche dafür sorgt, dass die Festplatte beim Öffnen der Frontklappe leicht herauskommt. ![]()
Die Frontklappe wirkt äußerst robust. Sie wurde mit einem zusätzlichen Blech verstärkt. Dadurch sollte das Gehäuse auch bei vielen Wechseln nicht abnutzen. Das Schloss verhindert im geschlossenen Zustand ein Öffnen der Klappe. Somit ist die Festplatte z.B. auf einer LAN-Party vor dem unberechtigten Entfernen geschützt. Sollte der Dieb über ausreichend Zeit verfügen, kann er das Gehäuse natürlich aufbrechen oder einfach ausschrauben. An der Rückseite befinden sich der S-ATA Daten- und Stromanschluss, sowie ein Molexanschluss. Dieser dient der Versorgung der Frontleds. Der Aufkleber warnt vor Schäden die durch unsachgemäße Nutzung entstehen könnten und nicht durch die Garantie gedeckt sind.
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Praxis: Mit dem Einzug der S-ATA Technologie, profitieren nun auch Heimanwender von den Vorteilen des "Hot-Pluggging"(wörtlich: heiß tauschen). FANTEC verspricht sogar den Wechsel mit nur einem Handgriff. Beim Einlegen der Festplatte wird eine Feder gespannt, welche beim erneuten Öffnen der Frontklappe die Festplatte herausschiebt. Dadurch wird der Festplattenwechsel um einiges erleichtert. Bei herkömmlichen Wechselrahmen, muss die Festplatte in einen Festplatten-Träger geschraubt werden. Mit diesem kann die Festplatte dann in den Wechslerahmen geschoben werden. Für jede weitere Festplatte wird somit ein eigener Träger benötigt oder lästige Schrauberei ist von Nöten. Übrigens: Für Kunden mit SAS-Festplatten (Serial Attached SCSI), den Nachfolger von SCSI, hält Fantec das MR-35SAS bereit. Da der Einbau nahezu identisch mit dem Einbau eines DVD-Laufwerks ist, verzichten wir an dieser Stelle auf eine ausführliche Anleitung. Das Gehäuse muss lediglich festgeschraubt und mit Strom versorgt werden. Ist der Wechselrahmen am Stromnetz, leuchtet die blaue LED. Die darunterliegende, rote Variante, leuchtet bei Festplattenaktivität.
![]() Die äußerst weichen Schwingungsabsorber lassen auf eine dementsprechend gute Entkopplungsfunktion hoffen. Und in der Tat: Fantec hat gute Arbeit geleistet. Die Schwingungen übertragen sich nicht auf das Gehäuse. Dadurch wird eine potenzielle Lärmquelle effektiv beseitigt. Praktischer Nebeneffekt: Auch beim Transport wird die Festplatte vor Erschütterungen geschützt.
Obwohl der Wechselrahmen das Signal durch schleift, haben wir uns für einen routinemäßigen Leistungstest entschieden. Die Festplatte wird hierbei mit dem Programm HD Tune, unter anderem, auf ihre durchschnittliche Transferrate gebencht. Sollten das Ergebnis mit Wechselrahmen deutlich schlechter ausfallen, wird die Festplatte durch das Gehäuse ausgebremst.
Die für diesen Test entscheidenden Komponenten: AMD Athlon X2 4000+ GA-MA69VM-S2 Corsair XMS2 DHX Series DIMM Kit 4GB PC2-6400U Samsung SpinPoint S250 250GB HD250HJ
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Es ergibt sich ohne Wechselrahmen eine durchschnittliche Transferrate von 85,4 MB/s, sowie 85,2 MB/s mit Wechselrahmen. Abgesehen davon dass diese Differenz zu vernachlässigen ist, geht sie ausschließlich auf Schwankungen in der Testsoftware zurück. Nach mehreren Testläufen ist der Wert identisch. Demnach bescheinigt uns der Leistungstest: die Leistung ist identisch mit der, einer direkt eingebauten HDD. Die Temperatur steigerte sich im Test im Vergleich zur Platzierung im Festplattenkäfig um circa 2,5°C. Wer im Gehäuse noch ausreichend Platz besitzt, kann einen leisen Lüfter in der Nähe der Festplatte montieren, um eine bessere Luftzirkulation zu erreichen.
Fazit:
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Der Einbau des Rahmens sowie die Installation sind auch von Anfängern problemlos zu bewerkstelligen. Ein Leistungsverlust ist ausgeschlossen. Wer auf eine aktive Kühlung nicht verzichten möchte, kann auf die etwas teurere MR-35SATA Version zurückgreifen. Diese besitzt allerdings nicht die hier getestete Entkopplungsfunktion. Zudem sollten aktuelle Festplatten mit bis zu 7200 Umdrehungen/min keine Hitzeprobleme bereiten.
Das äußerst gute Preis-/Leistungsverhältnis belohnen wir dem Hardware-Mod.de Preisaward der Kategorie Gold. Herzlichen Glückwunsch, Fantec.
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Zusammengefasst erhält der FANTEC MR-35SATA-A Wechselrahmen eine klare Kaufempfehlung. Der günstige Preis, die komfortable Hot Swap Funktion und die ansprechende Optik machen sich wirklich bewährt.
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| Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 16. July 2008 ) | ||||||||||||||||||||||||||